Beschwerdebilder, 

bei denen Muskel- und Bindegewebsverspannungen eine große Rolle spielen können - vor allem, wenn Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden - finden Sie beim Klicken auf die folgenden Links näher beschrieben. Das Spektrum an Erkrankungen, das durch Verhärtungen von Muskeln und Bindegewebe ausgelöst werden kann, ist sehr groß und dennoch viel zu wenig bekannt. Auch zahlreiche Symptome, die üblicherweise alleine den inneren Organen zugeschrieben werden, können von Muskeln und Faszien hervorgerufen werden. 


Detaillierte Informationen 

zu den einzelnen Beschwerden finden Sie auf der Homepage vom Körpertherapie Zentrum von Dr. Helga Pohl

sowie in dem sehr empfehlenswert Buch
"Unerklärliche Beschwerden? Chronische Schmerzen und andere Leiden körpertherapeutisch verstehen und behandeln
von Dr Helga Pohl.

Chronische Schmerzen 


Wenn Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden, spielen Muskel- und Bindegewebsverspannungen häufig eine große Rolle. Dies gilt auch bei Schmerzen, bei denen zunächst nur eine funktionelle Ursache vermutet wird, wie Bauchschmerzen oder andere Organschmerzen. Auch hier liegt bei vielen Symptomen die Ursache für die Beschwerden häufig in den Muskeln und Faszien und ist nicht primär psychosomatisch bedingt.

Um der Ursache auf die Spur zu kommen, wird in der Pohltherapie sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen. Wichtige Elemente der Anamnese sind die ausführliche Patientenbefragung, die manuelle Untersuchung und das Testen von Bewegungsabläufen.

Beispielhafte Schmerzen sind:

  • Rückenschmerzen,  in vielen unterschiedlichen Formen und Schmerzqualitäten - tief, oberflächlich, diffus, punktuell, bei Belastung, in Ruhe...  
  • Kopf- und Nackenschmerzen und Migräne
  • Bauchschmerzen und Schmerzempfindungen, die inneren Organen zugeschrieben werden, können ebenfalls von verspannten Muskeln und Bindegewebe stammen - vor allem wenn eine Organerkrankung durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen wurde.
  • Schmerzen in Beinen, z.B. Knie, Achillessehne, Füßen - auch bei diagonistizierter Arthrose kann eine Reduktion der umgebenden Muskel- und Bindegewebsverspannung viel Erleichterung bringen
  • Schmerzen in Schultern, Armen und Händen
  • Schmerzen im Beckenbodenbereich
  • Kieferschmerzen, oft auch zusammen mit cranio-mandibulärer Dysfunktion

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Missempfindungen


Wenn Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden,  spielen Muskel- und Bindegewebsverspannungen auch bei vielen Formen von Missempfindungen eine große Rolle, beispielsweise Druck- und Engegefühle, Brennen, Kälte, Wärme und Schwäche. Für die Betroffenen können diese Missempfindungen sehr belastend sein. Hinzu kommt, dass ihre Beschwerden oft als psychosomatisch eingestuft werden und die Patienten sich gänzlich unverstanden fühlen.

Um der Ursache auf die Spur zu kommen, wird in der Pohltherapie sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien in der betroffenen Region Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen. Narben können auch ein wichtiger Auslöser sein. Wichtige Elemente der Anamnese sind die ausführliche Patientenbefragung, die manuelle Untersuchung und das Testen von Bewegungsabläufen.

Beispielhafte Missempfindungen sind: 

  • Globusgefühl im Hals und andere Fremdkörpergefühle
  • Gefühle wie Taubheit, Pelzigkeit,  Brennen, Druck usw.
  • Druck- und Engegefühle auf der Brust (nach ärztlicher Abklärung!)
  • Schwächegefühle
  • Starke Müdigkeit, vor allem im Augenbereich
  • Überempfindlichkeit auf verschiedene Reize
  • Missempfindungen am Beckenboden
  • Kälteempfindlichkeit

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Bewegungsstörungen

Bei Bewegungsstörungen spielen Muskel- und Bindegewebsverspannungen häufig eine große Rolle. Deshalb wird in der Pohltherapie sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen und eine gesunde Beweglichkeit verhindern. Ebenso wichtig ist aber auch, die Feinsteuerung durch das Gehirn wieder zu aktivieren. Nach einer längeren Zeit von Bewegungseinschränkungen sind die entsprechenden Gehirnbahnen "eingeschlafen" und müssen wieder aktiviert werden. Deshalb genügt es nicht, nur mit manueller Therapie Verhärtungen und Verklebungen aufzulösen. Es muss auch die Bewegungssteuerung wieder neu trainiert werden, und es müssen neue gesunde Bewegungsabläufe in den Alltag überführt werden.

Beispielhafte Bewegungsstörungen sind:

  • Steifigkeit in den Gelenken
  • Einschränkungen beim Bücken, Aufrichten und der Rumpfdrehung
  • Bewegungseinschränkungen von Armen, Beinen, Fingern etc. 
  • Krämpfe
  • Zähneknirschen
  • Schwäche und Wegsacken von Beinen oder Armen
  • Gangunsicherheit
  • Unruhige Beine, restless legs
  • eingeschränkte Mitbewegung von Bauch und Brustkorb beim Atmen
  • cranio-mandibulärer Dysfunktion

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Funktionelle Beschwerden


Wenn Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden,  spielen Muskel- und Bindegewebsverspannungen auch bei zahlreichen funktionellen Beschwerden eine große Rolle. Dazu zählen viele Beschwerden, bei denen zunächst nur eine organische Ursache vermutet wird wie Bauchschmerzen, Blasenbeschwerden oder Enge im Brustkorb. Wenn die organische Ursache dann nicht gefunden wird, wird häufig eine psychosomatische Erkrankungen diagnostiziert und keine ausführliche Bestandsaufnahme von in Frage kommenden Muskeln und Faszien gemacht.
 
In der Pohltherapie wird sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien in der betroffenen Region Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen. Wichtige Elemente der Anamnese sind die ausführliche Patientenbefragung, die manuelle Untersuchung und das Testen von Bewegungsabläufen.


Beispielhafte funktionelle Beschwerden sind: 

  • Atemstörungen
  • Stimm- und Sprechstörungen
  • Schluckbeschwerden
  • chronische Übelkeit
  • Beckenbodenbeschwerden
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Herzbeschwerden

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Angststörungen und Depressionen

Auch bei Angststörungen und Depressionen spielen Muskel- und Bindegewebsverspannungen häufig eine große Rolle. Die Auflösung von Muskelverspannungen und verklebten Faszien bringt neue Leichtigkeit und Lebensfreude. Betroffen sind vor allem der Bauch, der Brustkorb, der Hals und das Gesicht, aber auch andere Regionen.
 
In der Pohltherapie wird sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen und dann an deren Auflösung gearbeitet. Ein zentrales Element bei der Behandlung dieser Beschwerden ist die Lösung von häufig unbewussten Atemeinschränkungen. Tiefes und befreites Atmen ist verbunden mit Lebensfreude, Heiterkeit und Entpannung.

Beispielhafte Beschwerden mit Bezug zu Ängsten und Depressionen sind: 

  • depressive Verstimmungen
  • Erschöpfung und Burnout
  • Phobien, generaliesierte Angst, Panikattacken

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Atemeinschränkungen

Viele Beschwerden gehen mit bewussten oder unbewussten Atemeinschränkungen einher. Für die Lebensqualität ist eine freie Atmung von großer Bedeutung, denn tiefes und befreites Atmen ist verbunden mit Lebensfreude, Heiterkeit und Entpannung.

In der Pohltherapie werden die Muskeln und Faszien entlang des Atemweges genau untersucht, begonnen mit der Nase und den Nebenhöhlen über den Kehlkopf bis hin zu Brustkorb, Oberbauch und Unterbauch. 

Beispielhafte Beschwerden mit Bezug zu Atemeinschränkungen sind: 

  • Nasen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden
  • Herzbeschwerden
  • Enge und Druck am Brustkorb
  • Kurzatmigkeit und Atemnot
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Angststörungen
  • depressive Verstimmungen und Depressionen
  • Beschwerden am Bauch
  • Schmerzen an verschiedenen Stellen des Brustkorbs

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Als psychosomatisch eingestufte Beschwerden 


Wenn trotz gravierender Beschwerden Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden,  wird häufig die Diagnose "psychosomatisch" gestellt. Übersehen wird jedoch oft, dass bei vielen dieser Beschwerden Muskel- und Bindegewebsverspannungen eine zentrale Rolle spielen können. Dies gilt für die verschiedensten Beschwerden wie Schmerzen, Missempfindungen, funktionelle Beschwerden, Ängste und Depressionen.
 
In der Pohltherapie werden die Patienten zunächst eingehend befragt, wo sie genau die Beschwerden empfinden. Die Patienten kennen ihren Körper besser als jeder Therapeut, und oft werden auch an den gezeigten Körperregionen Muskel- und Bindegewebsverhärtungen gefunden und dann behandelt.

Beispielhafte häufig als psychosomatisch eingestufte Beschwerden sind:

  • Rückenschmerzen  
  • Kopf- und Nackenschmerzen und Migräne
  • Bauchschmerzen, Reizdarm und chronische Übelkeit
  • Atembeschwerden und Beschwerden rund um den Brustkorb
  • Globusgefühl im Hals  und andere Fremdkörpergefühle
  • Restless legs
  • Ängst und Depressionen
  • Tinnitus und Schwindel
  • Stimmstörungen
  • Schluckstörungen 
  • Blasenbeschwerden
  • Schmerzen, Beschwerden und Missempfindungen im Beckenbodenbereich